Erste Solar
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Der globale Übergang zur Elektromobilität wird für den afrikanischen Kontinent und insbesondere für die Menschen, die in ländlichen Gebieten des Kontinents leben und arbeiten, von entscheidender Bedeutung sein. Diese Gebiete sind hinsichtlich der Transportdienstleistungen für Menschen und ihre Güter stark unterversorgt. Dies beeinträchtigt ihr Entwicklungspotenzial erheblich und ist häufig die Hauptursache für Nachernteverluste, da die Menschen in diesen Gemeinden ihre Ernte und andere verderbliche Güter nicht rechtzeitig auf den Markt bringen und so wertvolles Einkommen verlieren. Technologische Fortschritte und erhebliche Kostensenkungen in den Bereichen Solar-PV, Batteriespeicher und Elektrofahrzeugtechnologien haben dazu geführt, dass diese Technologien zu günstigeren Preisbedingungen und mit innovativen Finanzierungsplattformen verfügbar werden. Dies stellt eine große Chance dar, den aktuellen Status quo an diesen Orten zu stören.
Wir haben es bereits in der Telekommunikations- und Fintech-Branche gesehen. Als die unterversorgte und nicht über Bankverbindungen verfügende Bevölkerung in die Welt der Mobiltelefone und später des mobilen Geldes eingeführt wurde, sprangen sie schnell ein. Sie umgingen einfach die Ära des Festnetzanschlusses und des stationären Bankings, als vor der traditionellen Telekommunikation und dem Bankwesen überlegene Technologien und Dienste verfügbar wurden Dienste hatten sie erreicht. Nachdem man jahrelang darauf gewartet hatte, dass Festnetztelefonnetze und traditionelle Bankdienstleistungen sie erreichten, gab es einfach keinen Grund, noch länger zu warten, als Mobiltelefone und die damit verbundenen Mehrwertdienste auf den Markt kamen. Der niedrige Motorisierungsgrad Afrikas bietet eine ähnliche Chance, insbesondere in ländlichen Gebieten.
Die Kombination aus kleinen Elektrofahrzeugen wie Zwei- und Dreirädern, die von dezentralen Solar- und stationären Batterie-Backup-Systemen angetrieben werden, wird die Transport- und Energielandschaft in diesen ländlichen Gebieten verändern. Denn wo es nicht wirklich möglich war, in diesen abgelegenen Gebieten große Vorplätze für die Versorgung mit Benzin und Diesel zu errichten, können sie jetzt problemlos kleine solarbetriebene Systeme in Verbindung mit diesen Elektrofahrzeugen einführen.
In einer aufregenden Entwicklung wurde im Rahmen der SUN-RUN-Partnerschaft in Dunga Beach, Kisumu County, Kenia, der allererste solarbetriebene Batterielade- und Batteriewechsel-Hub für ländliche Mobilität ins Leben gerufen.
Die von P4G-Partnerschaften unterstützte Partnerschaft besteht aus E-Safiri, einem kenianischen Startup, das sich auf Lösungen für erneuerbare Energien, dezentrale Mikroerzeugung und temporäre Energielösungen spezialisiert hat, und einem von Frauen geführten Startup, das Ladeinfrastruktur entwickelt; Die Glasgow Caledonian University, eine Weltklasse-Institution, die durch Forschung in Schlüsselbereichen Innovationen hervorbringt; Sustainable Transport Africa, das darauf abzielt, nachhaltigen Transport in Afrika einzuführen; und KIRI EV, ein Startup für Elektrofahrzeuge und Mobilität, das sich zum Ziel gesetzt hat, erstklassige Innovationen und Standards bei Elektrofahrzeugen einzuführen.
An der Eröffnung, die am 1. August 2023 in Dunga Beach stattfand, nahmen Interessenvertreter, Partner und die gesamte Community teil.
Das Projekt zielt darauf ab, erschwingliche, zuverlässige und nachhaltige Transportlösungen und andere produktive Nutzungen erneuerbarer Energielösungen wie Kühllager innerhalb der Fischereigemeinschaft bereitzustellen. Das Projekt betont die Einbeziehung von Frauen in die nachhaltige Mobilität als wechselnde Betreiberinnen, Mitfahrerinnen und Gesamtnutznießerinnen des Elektromobilitäts-Ökosystems.
Bilder mit freundlicher Genehmigung von E-Safiri
Remeredzai Joseph Kuhudzai ist seit seiner Grundschulzeit von Batterien fasziniert. Als Teil seines Physikunterrichts an der High School musste er einen Wahlfachkurs wählen. Er entschied sich für den Studiengang „Erneuerbare Energien“ und ist seitdem begeistert. An der Universität erforschte er weiterhin Materialien mit Anwendungen im Energiebereich und promovierte schließlich über Strahlungsschäden in gasgekühlten Hochtemperatur-Kernreaktoren. Seitdem ist er in die Solar- und Speicherbranche gewechselt und seine Liebe zu Batterien hat ihn zu einer Obsession für Elektrofahrzeuge gemacht.
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